Nationalpark-Gemeinde Leisel (Nationalpark Hunsrück-Hochwald)

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Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen

Der Ort Leisel am Südrand des Schwarzwälder Hochwaldes im Hunsrück hat derzeit 612 Einwohner, wobei 25 % aller Einwohner unter 20 Jahre alt sind. Das Dorf zählt 43 selbständige Betriebe (hauptsächlich Kleingewerbe) hiervon sind 17 Handwerksbetriebe.

Es werden hiermit 65 Arbeitsplätze zur Verfügung gestellt. Der Ort lebt vom Miteinander aller Generationen, die hier noch in oft traditioneller Form, sowohl unter einem Dach, als auch unter mehreren Dächern verteilt leben, sich noch unterstützen und auch miteinander feiern können.

Die Einbeziehung der generationsübergreifenden Strukturen sieht die Gemeinde als zukunftsichernd an, da dies als Hauptunterschied zu den Ballungszentren gesehen wird.

Der Ort legt seinen Fokus auf die Renovierung / Umbau bestehender Bausubstanz, sowie auf die Schließung von innerörtlichen Baulücken. Leisel ist mit dem Planfeststellungsverfahren und allen behördlichen Schritten soweit, dass kurzfristig ein sonniges Neubaugebiet erschlossen werden kann. Die Anbindung dieses künftigen Neubaugebietes an den Ortsmittelpunkt ist im Dorferneuerungskonzept bereits berücksichtigt.

Die aktuelle Maßnahme innerhalb des Konzeptes der Dorferneuerung ist ein Mehrgenerationenprojekt im Dorfmittelpunkt, in das die Gemeinde 520.000,00 Euro investiert. Das Projekt besteht aus verschiedenen Modulen, in deren Umsetzung sowohl Kinder und Jugendliche, die Elterngeneration, sowie Senioren eingebunden sind.

Wichtig ist die Feststellung, dass sämtliche Aktivitäten, die Dorferneuerung betreffend, von der Ideensammlung bis zur praktischen Umsetzung aus der Dorfgemeinschaft heraus entwickelt werden.

Alle Ver- und Entsorgungseinrichtungen bestehen im Verbund der Verbandsgemeinde Birkenfeld, wobei Leiseler Haushalte auch Wasser aus Quellen des eigenen Waldes genießen können.

Wir denken, dass sich bei ca. 600 Einwohnern und 65 Arbeitsplätzen am Ort eine gute Quote entwickelt hat. Hier hofft der Ort zukünftig, vor allem aus dem schon angesprochenen Kapital „gesunde Luft, hervorragendes Trinkwasser, viel Wald“ in nachhaltiger Weise Arbeitsplätze entstehen zu lassen (Gastronomieansiedlung, Beherbergung Heiligenbösch…).